Wie Artemis-III-Astronauten 4K-Videos über SpaceX Starlink zur Erde übertragen werden

6

Die NASA gibt der Orion-Kapsel endlich die digitale Lebensader, die sie für die tiefe Zukunft braucht. Bei der Artemis-III-Mission geht es nicht nur um die Landung. Es wird um Streaming gehen.

Das ist richtig. Die Besatzung an Bord der Orion wird während dieses Fluges im Jahr 2027 4K-Videos in Echtzeit zur Erde zurückstrahlen. Sie verwenden SpaceX Starlink-Laser.

Dies ist kein theoretisches Upgrade. NASA und SpaceX haben eine Partnerschaft zur Ausrüstung des Raumfahrzeugs unterzeichnet. Die Hardware? Zwei Mini-Laserterminals. Sie haften an der Außenseite von Orion. Sie werden direkt an das bestehende Starlink-Netzwerk angeschlossen, das bereits über ihnen kreist.

Warum ist das wichtig? Datenkapazität.

Jahrzehntelang kam es bei der Kommunikation im Weltraum zu Engpässen. Wir schicken Teile langsam zurück. Schmerzlich. Funkwellen sind breit, haben aber einen geringen Durchsatz. Laser? Sie sind eng. Schnell. Unglaublich dicht an Informationen. Die zusätzliche Fähigkeit überträgt mehr Daten nach Houston. Echtzeitvideo. Hochauflösende Feeds. Live-Ansichten aus der Mondumlaufbahn, die aussehen, als würden sie in Ihrem Wohnzimmer gefilmt.

Die Mission ist vorläufig für die zweite Hälfte des Jahres 2024 geplant. Nein, Moment, die zweite Hälfte des Jahres 2022. Und ja, SpaceX macht mehr als nur die Laser. Sie stellen die Starship-Rakete zur Verfügung.

Denken Sie an die Infrastruktur, die dies unterstützt. SpaceX betreibt derzeit über 10.000 Satelliten im niedrigen Erdorbit. Das ist eine nahezu weltweite Abdeckung. Dabei handelt es sich nicht nur um Internet-Hotspots für Laptops. Sie sind ein Netz miteinander verbundener Knoten. Mehr als 25.000 aktive Laser halten dieses Netz stabil.

„SpaceX betreibt derzeit mehr als 1.000 Starlink-Raumschiffe … ausgestattet mit über 2.000 Lasern, die sich derzeit im LEO befinden.“

SpaceX hat bereits bewiesen, dass dies funktioniert. Schauen Sie sich die Fram2-Mission an. Der privat finanzierte Flug brachte bereits 2020 den ersten Menschen in die polare Umlaufbahn. Starlink fungierte als Relais. High-Data-Streams. Live-HD-Ansichten. Falcon 9 startet. Raumschiff startet. Alle wurden live gestreamt, weil das Netzwerk damit umgehen konnte.

Artemis III verändert das Spiel für die NASA.

Das Artemis-Programm zielt darauf ab, Astronauten zum Mond zurückzubringen. Dann bauen Sie eine dauerhafte Basis. Artemis III dient als Übungslauf. Orion wird sich in einer erdnahen Umlaufbahn mit kommerziellen Mondlandern treffen und andocken. Speziell Raumschiff von SpaceX. Und der Blue Moon von Blue Origin.

Das ist eine Probe. Eine Generalprobe im möglichst nahen Orbit vor der eigentlichen Landung. Vergleichen Sie das mit Artemis II.

Artemis II flog diesen April mit Orion um die andere Seite des Mondes. Zehn Tage. Der erste bemannte Flug der Kapsel. Auch dort nutzten sie Laserkommunikation. Aber die Bodenstationen waren begrenzt. Jet Propulsion Lab in Kalifornien. Weiße Sandstrände in New Mexico. Sie bewältigten Datenmengen, die für Standardfunknetze zu groß waren. Aber die Bandbreite war riesig. Der Mond ist weit weg.

Artemis III bleibt bei LEO.

Der Abstand schrumpft. Das Signal wird stärker. Kommunikationseinschränkungen werden beherrschbar. Vielleicht sogar lösbar.

Wenn Artemis III reibungslos abläuft, ist der nächste Schritt unmittelbar. Die NASA strebt eine Mondlandung für Artemis IV an. 2028. Raumschiff wird das Fahrzeug sein. Es wird die Astronauten auf der Oberfläche landen.

Aber bis dahin werden wir zuschauen. Aus 4K-Feeds. Durch die Sterne strömend.