So finden Sie den wahren Norden mithilfe des Azimuts

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Du stehst draußen. Der Himmel ist klar. Sie betrachten einen Stern, einen Planeten oder die Sonne und möchten genau wissen, wo sie sich in Bezug auf Sie befindet.

Diese Nummer? Dieser Winkel? Das ist Azimut.

Es klingt wie ein Wort aus einem Spionagefilm. Das ist es nicht. Es ist Geometrie. Konkret handelt es sich dabei um den entlang des Horizonts gemessenen Winkelabstand. Es beginnt entweder im wahren Norden oder im wahren Süden. Es geht bis zu dem Punkt direkt unter einem Himmelskörper.

Stellen Sie sich einen vertikalen Kreis vor. Stellen Sie sich eine Linie vor, die vom Punkt am Horizont, an dem sich das Objekt befindet, direkt zum Zenit verläuft. Der Winkel zwischen diesem Punkt und Norden (oder Süden) ist Ihr Azimut.

Warum ist das wichtig?

Denn Navigation ohne Navigation ist Raten. Die alten Seeleute nutzten es. Moderne Astronomen nutzen es. Wenn Sie versuchen, ein Teleskop auf eine bestimmte Galaxie oder eine Satellitenschüssel auf einen Anbieter im Weltraum auszurichten, benötigen Sie diese Nummer.

Hier ist die einfache Wahrheit.

Azimut ist keine Höhe. Die Höhe gibt an, wie hoch sich das Objekt befindet. Azimut ist die Richtung.

Wenn Sie nach Norden blicken, ist Ihr Azimut Null. Wenn Sie sich um neunzig Grad nach rechts drehen, blicken Sie jetzt nach Osten. Ihr Azimut beträgt neunzig Grad. West ist zweihundertsiebzig Grad. Der Süden ist einhundertachtzig.

Aber es gibt eine Falle.

Einige Systeme verwenden Norden als Ausgangspunkt. Einige verwenden Süden. Das hängt davon ab, wo Sie sich befinden. Wenn Sie sich auf der Nordhalbkugel befinden, messen Sie häufig von Norden aus. Wenn Sie sich auf der Südhalbkugel befinden, kann die Messung vom Süden aus für bestimmte Berechnungen manchmal intuitiver sein. Aber die Standardkonvention in den meisten modernen Astronomie- und Navigations-Apps ist Norden.

Also, wie benutzt man es?

Sie messen die Abweichung vom Meridian. Der Meridian ist die Linie, die in Nord-Süd-Richtung durch Ihren Standort verläuft. Der Azimut sagt Ihnen, wie weit Ihr Ziel von dieser Linie entfernt ist.

Das gilt nicht nur für Stars.

Gutachter nutzen es. Sie kartieren Land. Sie müssen die Richtung einer Grenzlinie kennen. Azimut gibt ihnen einen präzisen Winkel. Es ist besser als eine einfache Kompassmessung, da es die Erdkrümmung und die magnetische Deklination berücksichtigt. Es geht um die wahre Richtung, nicht um den magnetischen Norden.

Der magnetische Norden bewegt sich. Es verschiebt sich mit der Zeit. Der wahre Norden ist festgelegt. Azimutberechnungen zielen normalerweise auf den wahren Norden ab.

Warum ist das für Sie nützlich?

Vielleicht bauen Sie eine Sonnenuhr. Sie müssen den Winkel des Gnomons relativ zur Sonnenbahn kennen. Azimuth hilft Ihnen bei der Planung der Stunden.

Vielleicht stehst du auf Amateurfunk. Sie haben eine Richtantenne. Sie möchten mit einem Freund in einem anderen Land sprechen. Sie müssen wissen, wo sich ihre Station im Verhältnis zu Ihrer befindet. Azimuth gibt Ihnen die Peilung. Du drehst die Antenne. Sie erhalten ein starkes Signal.

Es ist praktisch.

Das Konzept ist einfach.

  1. Wählen Sie einen Referenzpunkt (normalerweise Norden).
  2. Messen Sie den Winkel entlang des Horizonts.
  3. Sie haben jetzt eine Koordinate.

Kombinieren Sie dies mit der Höhe (Höhe über dem Horizont) und Sie erhalten eine vollständige Himmelskoordinate. Zwei Zahlen. Das ist alles, was man braucht, um etwas am Himmel zu lokalisieren.

Es ist eine Sprache der Winkel. Sobald Sie es aussprechen, wird der Himmel zu einer Karte. Sie sehen keine zufälligen Lichter mehr. Du