In der Nacht des 27. März erscheint der zunehmende gewölbte Mond auffallend nahe am Bienenstockhaufen (M44) im Sternbild Krebs. Diese Himmelsausrichtung bietet Sternguckern eine einzigartige Gelegenheit, sowohl die Mondoberfläche als auch einen reichen Sternhaufen im selben Sichtfeld zu beobachten.
Mondnähe zu M44
Der zu 77 % beleuchtete Mond wird bei Einbruch der Dunkelheit weniger als 2 Grad über den Sternen von M44 stehen. Beobachter auf der Nordhalbkugel werden beobachten, wie die Mondscheibe die ganze Nacht über über die oberen Sterne des Beehive driftet und ihre größte Annäherung um 23:54 EDT (03:54 GMT am 28. März) erreicht.
M44, ein offener Sternhaufen mit etwa 1.000 gravitativ gebundenen Sternen, erscheint unter idealen Bedingungen mit bloßem Auge als schwacher, milchiger Fleck. Allerdings kann die Helligkeit des zunehmenden Mondes die Beobachtung des Sternhaufens schwieriger machen.
Verbesserte Sicht mit Ferngläsern und Teleskopen
Für eine klarere Sicht kann ein Fernglas bis zu 20 der hellsten Sterne des Sternhaufens sichtbar machen, während ein 6-Zoll-Teleskop Dutzende weitere in den Fokus rücken kann. Der Bienenstock selbst ist relativ jung und entstand vor etwa 600–700 Millionen Jahren in der 4,6 Milliarden Jahre alten Geschichte der Milchstraße.
Details zur Mondoberfläche
Der 27. März bietet auch eine hervorragende Gelegenheit, Mondmerkmale durch ein Teleskop zu beobachten. Der Endpunkt – die Linie, die Licht und Dunkelheit auf dem Mond trennt – wird die dunklen Mare-Regionen hervorheben, bei denen es sich um alte Lavaebenen handelt, die ehemalige Einschlagskrater füllen. Markante Krater wie Copernicus und Tycho mit ihren hellen Streifen aus ausgeworfenem Material werden gut sichtbar sein.
Copernicus liegt in der Nähe des Terminators, während Tychos 53 Meilen breites Becken im südlichen Mondhochland liegt.
Dieses Ereignis kombiniert die Schönheit eines zunehmenden Mondes mit dem subtilen Glanz eines entfernten Sternhaufens und macht es zu einem lohnenden Anblick sowohl für Gelegenheitsbeobachter als auch für erfahrene Astronomen.






























