Der Abendhimmel am 30. Januar wird eine auffällige Ausrichtung aufweisen: ein fast voller Mond, der in der Nähe des hellen Gasriesen Jupiter erscheint. Diese Paarung wird bei Sonnenuntergang am Osthimmel sichtbar sein und Sternguckern eine spektakuläre Aussicht bieten.
Worauf Sie achten sollten
Jupiter wird als heller, stabiler „Abendstern“ erscheinen, der knapp 5 Grad rechts unten vom Mond positioniert ist. Als Referenz: Dieser Abstand entspricht ungefähr der Breite von drei Fingern, die auf Armlänge gehalten werden. Auch die hellen Sterne Castor und Pollux werden in der Nähe sichtbar sein und das Spektakel verstärken.
Der Mond selbst wird zu 97 % beleuchtet sein und dem zufälligen Beobachter fast voll erscheinen. Das ist nur zwei Tage vor der offiziellen Vollmondphase am 1. Februar. Jupiters Helligkeit ist in diesem Monat besonders bemerkenswert, da er kürzlich am 10. Januar die Opposition erreichte. Opposition tritt auf, wenn ein Planet der Sonne am Erdhimmel gegenübersteht, was zu seinem klarsten und hellsten Erscheinungsbild des Jahres führt.
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Dieses himmlische Ereignis ist mit bloßem Auge leicht sichtbar. Mit einem Fernglas (10X50-Vergrößerung empfohlen) werden jedoch Details wie die dunklen Meere des Mondes und Einschlagskrater sichtbar. Halten Sie Ausschau nach hellen „Ejektastrahlen“ – Materialstreifen, die bei Einschlägen alter Asteroiden ausgestoßen wurden – und von Kraterstellen ausstrahlen.
Für detailliertere Beobachtungen zeigt ein Teleskop mit einer Öffnung von mindestens 6 Zoll die Wolkenbänder des Jupiter und seine vier größten Monde (Io, Europa, Ganymed und Callisto), die rechts von der Planetenscheibe aufgereiht sind.
Timing und Sichtbarkeit
Der Mond und Jupiter werden die ganze Nacht über hoch am Himmel aufsteigen und schließlich am 31. Januar kurz vor Sonnenaufgang am westlichen Horizont untergehen. Diese Ausrichtung bietet eine flüchtige, aber schöne Gelegenheit, zwei der bedeutendsten Himmelskörper unseres Sonnensystems nebeneinander zu beobachten.
Diese Veranstaltung ist eine verständliche Erinnerung an die Dynamik des Nachthimmels und bietet eine atemberaubende visuelle Darstellung, ohne dass spezielle Ausrüstung erforderlich ist.
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