Ab heute, dem 9. Januar 2025, befindet sich der Mond in seiner Abnehmenden Gibbous-Phase, was bedeutet, dass er mehr als zur Hälfte beleuchtet ist, aber in Richtung Neumond schrumpft. Derzeit sind etwa 61 % der Mondoberfläche sichtbar. Dies ist ein natürlicher Verlauf im Mondzyklus und lässt sich auch ohne spezielle Ausrüstung leicht beobachten.
Den Mondzyklus verstehen
Der Mond umkreist die Erde in etwa 29,5 Tagen und vollendet damit den sogenannten Mondzyklus. Während dieser Zeit ändert sich die Menge des zur Erde reflektierten Sonnenlichts, wodurch die verschiedenen Phasen entstehen, die wir beobachten. Die gleiche Seite des Mondes ist uns immer zugewandt, aber der beleuchtete Teil verschiebt sich je nach seiner Position im Orbit.
Die acht Hauptphasen sind:
– Neumond : Für das bloße Auge unsichtbar.
– Wachsender Halbmond : Ein Lichtstrahl erscheint.
– Erstes Viertel : Zur Hälfte beleuchtet.
– Waxing Gibbous : Mehr als die Hälfte beleuchtet.
– Vollmond : Voll beleuchtet.
– Waning Gibbous : Der beleuchtete Teil beginnt zu schrumpfen.
– Drittes Viertel : Gegenüberliegende Hälfte beleuchtet.
– Waning Crescent : Ein letzter Splitter vor der Dunkelheit.
Was Sie heute Abend sehen können
Allein mit Ihren Augen sollten Sie die dunklen, glatten Bereiche, die als Mare Imbrium und Mare Vaporum bekannt sind, sowie das Aristarchus-Plateau erkennen können. Wenn Sie ein Fernglas haben, suchen Sie nach dem Grimaldi-Becken, den Apenninen und Mare Humorum. Ein Teleskop wird noch feinere Details offenbaren, darunter den Landeplatz von Apollo 14, den Schiller-Krater und Rima Ariadaeus.
Blick nach vorne
Der nächste Vollmond ist für den 1. Februar 2025 geplant. Der vorherige Vollmond fand am 3. Januar statt. Diese Phasen sind vorhersehbar und konsistent, sodass sich das Erscheinen des Mondes im Laufe der Zeit leicht verfolgen lässt.
Die Mondphasen sind nicht nur ein Himmelsphänomen – sie beeinflussen seit Jahrtausenden Kulturen und Navigation und sind nach wie vor ein verlässlicher Zeitmarker.
Die Beobachtung des Mondes ist eine einfache und leicht zugängliche Möglichkeit, sich mit den natürlichen Rhythmen des Weltraums zu verbinden.
